Arbeiter- und Lohnbewegung

“Mit dem 2. ds. wurde in der Aktiengesellschaft für Uhrenfabrikation die zehnstündige Arbeitszeit eingeführt, während bisher 12 Stunden — mit 2 halbstündigen Pausen —festgesetzt waren. Um das für die hiesige Bevölkerung immerhin wichtige Ereignis geziemend zu feiern, wurden die sämtlichen Arbeiter auf Kosten der Fabrikleitung bewirtet.“

Leipziger Uhrmacher-Zeitung 1900 (Band 7, Nr. 14, Seite 166)